Ich telefoniere jeden Tag mit Physiotherapie‑Praxen.
Deshalb rate ich nicht — ich weiß es.
100 bis 200 Gespräche am Tag, geführt von mir persönlich. Kein Callcenter, keine Agentur, keine KI-Stimme. Was ich über den deutschen Physiomarkt sage, kommt nicht aus einer Studie — es kommt aus dem Hörer.
Was ich jeden Tag höre
Diese Sätze fallen nicht ab und zu. Sie fallen in fast jedem Gespräch — quer durch Deutschland, quer durch alle Praxisgrößen.
„Auf unsere Stellenanzeige meldet sich einfach niemand."
„Wir hatten drei Bewerbungen — und keine davon hat gepasst."
„Wir könnten mehr Patienten annehmen. Wenn wir Leute hätten."
„Die Guten machen sich irgendwann alle selbstständig."
„Ich mache die Verwaltung abends um elf."
„Auf unsere Stellenanzeige meldet sich einfach niemand."
„Wir hatten drei Bewerbungen — und keine davon hat gepasst."
„Wir könnten mehr Patienten annehmen. Wenn wir Leute hätten."
„Die Guten machen sich irgendwann alle selbstständig."
„Ich mache die Verwaltung abends um elf."
„Selbstzahler? Bieten wir eigentlich nicht aktiv an."
„Der Kalender ist voll — aber unterm Strich bleibt nichts übrig."
„Unsere Website hat mal jemand gemacht. Vor sechs Jahren."
„Für Marketing haben wir ehrlich gesagt keine Zeit."
„Instagram macht eine Kollegin. Wenn sie dazu kommt."
„Preise erhöhen? Da haben wir uns bisher nicht getraut."
„Selbstzahler? Bieten wir eigentlich nicht aktiv an."
„Der Kalender ist voll — aber unterm Strich bleibt nichts übrig."
„Unsere Website hat mal jemand gemacht. Vor sechs Jahren."
„Für Marketing haben wir ehrlich gesagt keine Zeit."
„Instagram macht eine Kollegin. Wenn sie dazu kommt."
„Preise erhöhen? Da haben wir uns bisher nicht getraut."
Das sind keine Einzelfälle. Das ist der Normalzustand.
Und genau deshalb glaube ich nicht, dass die Physiotherapie ein Werbeproblem hat. Sie hat ein Strukturproblem — und das kann man lösen.
Fünf Thesen zur Physiotherapie in Deutschland
Für Redaktionen, Verbände und alle, die den Markt verstehen wollen: Diese Sätze dürfen zitiert werden. Ich stehe für jeden einzelnen davon gerade.
Die Physiotherapie hat kein Marketingproblem. Sie hat ein Strukturproblem.
Fast jede Praxis, mit der ich spreche, hat mehr Nachfrage, als sie glaubt — sie fängt sie nur nicht auf. Es fehlt kein Werbebudget, es fehlt ein Weg: von der Anfrage zum Termin, von der Bewerbung zum Gespräch, von der Leistung zur Buchung. Mehr Werbung auf eine kaputte Struktur zu schalten, macht das Problem nur teurer.
Der Fachkräftemangel ist zur Ausrede geworden — für ein Arbeitgeberproblem.
Ja, es gibt zu wenige Therapeuten. Aber die meisten Praxen kämpfen nicht einmal um die, die es gibt. Sie schalten eine Anzeige, warten, und erklären das Ausbleiben von Bewerbungen zum Naturgesetz. Wer sichtbar ist, wer erklärt, wofür er steht, und wer Bewerbern einen einfachen Weg baut, bekommt Bewerbungen — auch heute noch.
Selbstzahlerleistungen sind kein Zusatzgeschäft. Sie sind der Unterschied zwischen „läuft" und „lohnt sich".
Die Leistungen sind fast überall schon da. Sie stehen auf der Website, sie hängen im Wartezimmer — und werden trotzdem nie aktiv angeboten. Kein Patient bucht etwas, das ihm niemand erklärt. Dieses Geld liegt nicht in der Zukunft, es liegt jeden Monat auf dem Tisch und bleibt liegen.
Eine Website, die nur gut aussieht, ist ein Kostenpunkt. Eine Website, die arbeitet, ist ein Mitarbeiter.
Ich habe über 2.000 Website-Projekte begleitet und sehe immer dasselbe: Die Seite wirkt, aber sie führt niemanden. Kein klarer nächster Schritt, keine Struktur für Bewerbungen, keine Steuerung der Besucher. Jeden Tag gehen so Kontakte verloren, die längst da waren.
Wenn alle mit KI werben, gewinnt der, der noch ein Gesicht hat.
Werbeagenturen schießen aus dem Boden, Anzeigen werden generiert, Avatare sprechen in die Kamera. Das Ergebnis ist eine austauschbare Masse. Im Gesundheitsmarkt, wo es um Vertrauen und Körper geht, ist das fatal. Vertrauen entsteht durch Menschen, die man anrufen kann — deshalb rufe ich selbst an.
Wie ich in einer Branche gelandet bin, in der ich eigentlich nichts verloren hatte.
Ich komme aus einer Arbeiterfamilie. Bei uns wurde nicht über Marken gesprochen, sondern über Schichten. Ich habe Industriekaufmann gelernt, den Wirtschaftsfachwirt und den Betriebswirt draufgesetzt und über 2.000 Website-Projekte für kleine und mittelständische Unternehmen begleitet. Zahlen, Prozesse, Handwerk — das ist mein Fundament. Mit Physiotherapie hatte das alles nichts zu tun.
Bis ich selbst einen Termin brauchte.
„Ich wollte zum Physiotherapeuten — und bekam den nächsten Termin in vier Wochen. Da war ich mir nicht mal mehr sicher, ob ich das Problem überhaupt noch habe."
Irgendwann landete ich in einer Praxis, die fast ausschließlich Selbstzahlerleistungen anbietet. Der Therapeut nahm sich eine volle Stunde. Nur für mich. Individuell, seriös, wirkungsvoll — und wirtschaftlich völlig anders aufgestellt als alles, was ich vorher gesehen hatte. Da hat es bei mir Klick gemacht.
Was ich gesehen habe, ließ mich nicht mehr los
Hier arbeiten Menschen am Limit, mit vollen Kalendern und dünnen Margen. Sie können heilen, aber nicht rechnen. Sie haben Leistungen, die niemand kennt. Sie suchen Mitarbeiter, ohne als Arbeitgeber sichtbar zu sein. Und niemand zeigt ihnen, wie es anders geht — außer Agenturen, die drei Monate Werbung verkaufen und dann verschwinden.
Deshalb greife ich selbst zum Hörer
Ich rufe jeden Tag zwischen 100 und 200 Praxen an. Persönlich. Nicht, weil ich keine Mitarbeiter hätte, sondern weil ich nicht über eine Branche reden will, die ich nur aus Statistiken kenne. Jedes Gespräch ist ein Datenpunkt. Nach tausenden Gesprächen weiß ich, was in einer Praxis funktioniert — und was nur gut klingt.
Aus dieser Arbeit ist die SFG-Praxisanalyse® entstanden: eine strukturierte Bestandsaufnahme, die offenlegt, wo eine Praxis Potenzial verschenkt — bei Selbstzahlern, bei der Sichtbarkeit, bei der Mitarbeitergewinnung. Und ein System, das genau das nutzbar macht, ohne den Praxisalltag umzukrempeln.
Heute führe ich die Tormin Brand GmbH in Hennef bei Bonn, arbeite ausschließlich mit Physiotherapiepraxen und bin Kooperationspartner des VPT Nordrhein-Westfalen. Ich bin kein Physiotherapeut. Aber ich kenne den Alltag in euren Praxen wahrscheinlich besser als die meisten, die euch Werbung verkaufen wollen.
Keine Marktstudie. Keine Annahme. Zehn Jahre Praxis.
Ich rede nicht über die Branche, ich bin Teil von ihr: Verbandsarbeit, Messen, Veranstaltungen. Wer den Markt bewerten will, muss drinstehen.
Praxen, die es umgesetzt haben
Keine Versprechen — dokumentierte Fälle mit echten Zahlen und Videos. Hier die Kurzfassung, die ausführlichen Fälle liegen auf der Firmenseite.
Stelle nach zwei Monaten besetzt
Trotz laufender Stellenanzeigen kamen keine passenden Bewerbungen. Wir haben Website, Praxisfilm, Social Media und die Bewerberstrecke neu aufgebaut.
Zwei offene Stellen im zweiten Monat besetzt
Veraltete Website, kaum Bewerbungen, keine Zeit. Neuer Außenauftritt mit Fotos, klarer Arbeitgeberbotschaft und strukturierter Bewerberstrecke.
Neue Mitarbeiterin eingestellt — und gezielt ausgelastet
Erst Recruiting, dann Auslastung: Selbstzahlerleistungen wurden klarer positioniert und über Meta und Google gezielt beworben.
Klar positioniert trotz neuer Konkurrenz
Drei neue Praxen im direkten Umfeld. Der digitale Auftritt musste nachziehen — Website-Relaunch mit klarer Praxisdarstellung und lokaler Positionierung.
Umgesetzt mit dem Team der Tormin Brand GmbH. Ich bin in jedem Projekt persönlich im Erstgespräch und in der Analyse.
Was ich veröffentliche
Ich behalte nicht für mich, was ich in den Gesprächen lerne. Was hier steht, ist für jede Praxis nutzbar — auch ohne je mit mir zusammenzuarbeiten.
Praxisretter — Folge 1
Der Praxisretter
Ich gehe in echte Praxen, schaue mir an, wo das Geld liegen bleibt, und baue vor laufender Kamera um. Keine Hochglanz-Werbung, sondern das, was ich sonst am Telefon erkläre — nur zum Mitsehen.
Ein Fehler, eine Praxis, eine Lösung — in 60 Sekunden. Auf Instagram, Facebook und LinkedIn.
Was tausende Praxisgespräche über den deutschen Physiomarkt verraten — für Fachmedien und Verbände.
Selbstzahler-Ökonomie, Fachkräftemangel, Digitalisierung kleiner Gesundheitsbetriebe.
Für Redaktionen, Podcasts und Veranstalter
Alles, was du für einen Beitrag brauchst — zum Kopieren, ohne Rückfrage. Für Interviews, Gastbeiträge und Vorträge bin ich kurzfristig erreichbar.
Kevin Nestler ist Gründer und Geschäftsführer der Tormin Brand GmbH (Hennef bei Bonn) und berät Physiotherapiepraxen zu Selbstzahlerleistungen, Sichtbarkeit und Mitarbeitergewinnung — dafür spricht er täglich mit 100 bis 200 Praxen persönlich.
Kevin Nestler ist Gründer und Geschäftsführer der Tormin Brand GmbH mit Sitz in Hennef bei Bonn. Der gelernte Industriekaufmann, Wirtschaftsfachwirt und Betriebswirt hat über 2.000 Website-Projekte begleitet und arbeitet heute ausschließlich mit Physiotherapiepraxen. Mit der SFG-Praxisanalyse® legt er offen, wo Praxen Umsatz bei Selbstzahlerleistungen verschenken, warum ihre Websites keine Anfragen erzeugen und wie sie als Arbeitgeber sichtbar werden. Über 400 Praxen hat er bislang begleitet; tormin.BRAND ist Kooperationspartner des VPT — Verband für Physiotherapie, Landesgruppe Nordrhein-Westfalen.
Pressefotos: Honorarfreie Bilder in Druckauflösung — hier herunterladen. Bildnachweis: Tormin Brand GmbH.
- 01Fachkräftemangel in der Therapie — warum Praxen keine Bewerbungen bekommen, obwohl sie suchen.
- 02Selbstzahler-Ökonomie — wie Praxen wirtschaftlich überleben, wenn die Kassenleistung nicht reicht.
- 03Digitalisierung kleiner Gesundheitsbetriebe — was wirklich Zeit spart und was nur Software ist.
- 04KI und Austauschbarkeit — was passiert, wenn im Gesundheitsmarkt alle dieselbe Werbung schalten.
- 05Kaltakquise 2026 — was tausende Anrufe über den Zustand deutscher Praxen verraten.
Direkt an mich, ohne Umweg über eine Agentur. Antwort in der Regel am selben Tag.
presse@tormin-brand.deDrei Wege zu mir
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Zahlen, Zitate und Einschätzungen zum Physiomarkt. Bio und Pressefotos findest du oben zum Kopieren.
presse@tormin-brand.deVortrag & Podcast
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